Neue Bücher
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Belina, Bernd Demirovic, Alex Heeg, Susanne Klauke, Sebastian Sablowski, Thomas Salih, Aisha: Multiple Krise und neue Konstellationen des Kapitalismus Elemente einer Bestandsaufnahme
Münster: Verlag Westfälisches Dampfboot
Die multiple Krise des Kapitalismus spitzt sich zu. Insbesondere die ökologische Krise hat längst Kipppunkte erreicht und bedroht das planetare Leben. Die Covid-19-Pandemie und die steigenden Lebenshaltungskosten haben die soziale Krise verschärft. Sozialräumliche und sozioökonomische Ungleichheiten wachsen im Weltmaßstab und innerhalb der Gesellschaften; immer mehr Menschen sind auf der Flucht. Die Krise der Demokratie offenbart die autoritären Gehalte des neoliberalen Regierungsprojekts, das keines der großen gesellschaftlichen Probleme gelöst hat.
Berliner Journal für Soziologie: Volume 35, Issue 3-4
Wiesbaden: Springer VS 2025
Berliner Journal für Soziologie (›Berlin Journal of Sociology‹), edited by the Institute of Sociology at the Friedrich Schiller University Jena and the Institute of Social Sciences at the Humboldt University Berlin, publishes double-blind peer-reviewed articles on classical and modern theoretical approaches, essays on current problem areas of sociological discourse, and research notes presenting new empirical findings.
Arno Bamme, Patrick Bahner, Edgar Weiß: Das ›Problem einer Veränderung der bestehenden Gesellschaft‹ (Ferdinand Tönnies) Perspektiven Kritischer Sozialforschung
München: Profil Verlag
Der Titel des vorliegenden Buches greift eine Äußerung von Ferdinand Tönnies auf, die er 1935 in Auseinandersetzung mit dem norwegischen Soziologen Ewald Bosse formuliert hat. Dabei ging es ihm unter anderem darum, ›scharf und streng‹ zu unterscheiden zwischen dem langfristig angelegten strukturellen ›Problem einer Veränderung der bestehenden Gesellschaft und ihres Staates‹ einerseits und den ›nüchtern und praktisch anzufassenden‹ Problemen einer aktuellen Tagespolitik andererseits, insbesondere einer Sozialpolitik zur Verbesserung der Lage der arbeitenden Bevölkerung.
Georg W. Oesterdiekhoff: Tractatus logico-sociologicus. Die Einheit der Humanwissenschaften und die Rekonstruktion der Menschheitsgeschichte
Velbrück: 2025
Bereits Jean Piaget erkannte im Ansatz, dass in der Entwicklungspsychologie der Schlüssel zum Verständnis der Weltgeschichte liegt. Er beschrieb, dass…
Soziale Welt: Jahrgang 76 (2025), Ausgabe 4
Baden-Baden: Nomos Verlag 2025
Die Soziale Welt ist eine der großen, auch im Ausland gelesenen Fachzeitschriften innerhalb der deutschen Soziologie. Sie bringt empirische und theoretische Arbeiten aus allen Bereichen des Faches und versucht auf diese Weise, die Entwicklung der Soziologie einerseits zu spiegeln und ihr andererseits auch neue Impulse zu geben.
Andreas Kewes: Freiwilliges Engagement in der Gesellschaft - Soziologische Zugänge für Forschung und Praxis
Stuttgart: Kohlhammer
Freiwilliges Engagement prägt unsere Gesellschaft - ob in Kirchen, Schulen, Sportvereinen oder kommunalen Ehrenämtern. Engagement ist nicht nur Ausdruck von Solidarität und Gemeinsinn. Es kann auch Schattenseiten haben: etwa wenn Ehrenamt professionalisierte Strukturen ersetzt oder soziale Ungleichheiten reproduziert. Der Autor setzt hier an und präsentiert freiwilliges Engagement als sozialwissenschaftlichen Forschungsgegenstand.
Karl Acham, Stephan Moebius: Soziologie der Zwischenkriegszeit. Ihre Hauptströmungen und zentralen Themen im deutschen Sprachraum
Wiesbaden: Springer VS 2026
In den Bänden dieser Reihe werden erstmalig detailliert die wichtigsten Strömungen und Themen der ungemein fruchtbaren Periode der Soziologie der Zwischenkriegszeit im deutschen Sprachraum in theoretischer, empirischer und institutioneller Hinsicht dargelegt und die eingehende Erörterung Spezieller Soziologien durch die Bezugnahme auf Nachbardisziplinen vertieft.
Helmut Fehr: Umbrüche - Modernisierung und Populismus in Osteuropa
Weinheim: Beltz Juventa 2026
In diesem Buch wird das Aufkommen von autoritärem Populismus und die Bereitschaft zu disruptiver Politik in Osteuropa untersucht. Die gegenwärtigen Strömungen des Populismus mit plebejischer Rhetorik sind das Ergebnis von Transitionen vor und nach 1989. Im Mittelpunkt stehen die politischen und kulturellen Eigentümlichkeiten der Staatenwelt Osteuropas.
Leviathan Heft 4, 2025 (53)
Baden-Baden: Nomos Verlag 2026
Die Zeitschrift Leviathan ist der Idee sozialwissenschaftlicher Aufklärung und Kritik verpflichtet. Sie veröffentlicht aktuelle Forschungsbeiträge und Debatten zu Themen aus Politik, Kultur, Wirtschaft, Philosophie, Recht und Gesellschaft. Sie richtet sich an eine breite Leserschaft aus Lehre und Forschung, Politik und Verwaltung, Publizistik und Medien. Im Zeichen eines methodologischen, disziplinären und politischen Pluralismus schlägt sie Brücken zwischen Theorie, Empirie und politischer Praxis.
Jonas Lang und Jannik Oestmann: Foucault – 40 Jahre Rezeption
Freiburg: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
BEHEMOTH ist eine interdisziplinäre, sozial- und kulturwissenschaftliche Zeitschrift, die sich dem Prekärwerden von Ordnungen und dem Ringen um neue Ordnungen widmet. Es ist ein theoretisches und zeitdiagnostisches Projekt, das vor dem Hintergrund fundamentaler Krisen und Bedrohungen aktuelle Forschungsbeiträge veröffentlicht.
