Ausschüsse

Aktuelles aus den Ausschüssen

Soziologie für alle Mindeststandards für die soziologische Bildung

Wozu soziologische Bildung für alle? Kinder und Jugendliche wachsen in einer komplexen Gesellschaft auf, die von Herausforderungen wie Klimawandel, sozialer Ungleichheit, Polarisierung und Unsicherheit geprägt ist. Soziologische Bildung hilft ihnen, ihre Lebenswelt zu verstehen, soziale Zusammenhänge einzuordnen und Entscheidungen mit gesellschaftlichen Folgen reflektiert zu beurteilen. 

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Pressemitteilung des Ausschusses ›Soziologie in Schule und Lehre‹

Duisburg, September 2025

Schulen stehen angesichts multipler gesellschaftlicher Krisen wie Klimawandel, sozialer Ungleichheit und politischer Polarisierung unter massivem Druck. Gleichzeitig bleibt Schule oft sprachlos gegenüber diesen Herausforderungen. Was kann die Soziologie in dieser Situation leisten? Diese Frage diskutiert eine Veranstaltung des Ausschusses ›Soziologie in Schule und Lehre‹ beim Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Mainz, am 23.09.25, 18.00 bis 20.00.

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Digitalisierung und berufliche Transitionen in der Soziologie

Ausschuss ›Soziologie als Beruf‹, Sonderveranstaltung im Rahmen des DGS Kongresses in Duisburg-Essen 2025

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Problematische Stellungnahme der SWK zu Demokratiebildung als Auftrag der Schule – Fachverbände fordern eine Überarbeitung!

Essen, den 19. Dezember 2024

Die Stellungnahme der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission (SWK) mit dem Titel ›Demokratiebildung als Auftrag der Schule – Bedeutung des historischen und politischen Fachunterrichts sowie Aufgabe aller Fächer und der Schulentwicklung‹ setzt sich selbst das Ziel, ›über Empfehlungen zur Bereitstellung kurzfristiger Unterstützungsmaßnahmen angesichts aktueller Konflikte und Krisen‹ hinauszugehen und Anstöße ›für eine bessere Verankerung schulischer Demokratiebildung durch die Formulierung von Kompetenzzielen, die Weiterentwicklung von Curricula, die Weiterentwicklung von Unterricht, Schule sowie Lehrkräftebildung‹ zu formulieren. Dieses Ziel ist vor dem Hintergrund gesellschaftlicher Entwicklung zu begrüßen, allerdings wird die Stellungnahme ihm in der aktuellen Form nicht gerecht.

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Klassifizierungen und ihre Implikationen für die Soziologie: Eine Diskussion zur Reproduktion sozialer Ungleichheit

In der dreistündigen Sitzung widmen wir uns dem Thema der ›Klassifizierungen in der soziologischen Community‹. Die Paneldiskussion erkundet, inwiefern Klassifizierungen innerhalb der Soziologie als Disziplin soziale Ungleichheit etwa durch Lehr- oder Berufungspraktiken mitproduzieren, aber auch wie sie wissenschaftliche Auseinandersetzungen innerhalb der eigenen und in der Auseinandersetzung mit anderen Fachgesellschaften sowie auch mit der Politik und der Zivilgesellschaft beeinflussen.

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Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes: Die Perspektive der Evaluationen

Einladung zu der öffentlichen Podiumsdiskussion zur Reform des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes am 14.03.2023 an der Humboldt-Universität zu Berlin. Die Autor:innen der einzelnen Studien nehmen den Gesetzentwurf zum Anlass zu reflektieren, inwieweit sich die drei Evaluationen im Reformvorschlag wiederfinden. Sie diskutieren mit dem Publikum, welche empirischen Befunde aufgegriffen und welche politischen Schlussfolgerungen gezogen werden. Zudem resümieren sie, welche Folgefragen sich ergeben.

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Prekäre Soziologie

Bericht zur Veranstaltung: Soziologie als Beruf – zwischen gesellschaftlicher Relevanz und Prekarität, DGS Kongress, Bielefeld, 29.9.2022, 19–21 Uhr.

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Mindeststandards für die soziologische Bildung

An die Mitglieder der Kultusministerkonferenz sowie die Ministerinnen und Minister der Landesministerien für Schule und Bildung

Sehr geehrte Damen und Herren,
wenn die Corona Krise eines hat offenbar werden lassen, dann wie wichtig ein vertieftes Verständnis sozialer, politischer und wirtschaftlicher Prozesse für die kompetente Teilhabe am politischen Gemein­wesen ist. Primäre Instanz für diese Bildungsprozesse ist die Schule. Vor diesem Hintergrund stellen wir mit Besorgnis fest, dass in den meisten Bundesländern die Bildungspläne für die verschiedenen Schulformen zwar – und mit gutem Grund – wirtschaftliche und politische Kompetenzen vorsehen und durch die entsprechende Ausgestaltung der gemeinschaftswissenschaftlichen Fächer fördern.

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Leistungskurs Soziologie in der gymnasialen Oberstufe in NRW

Die Deutsche Gesellschaft für Soziologie macht vielfach die Erfahrung, dass junge Menschen sich sehr für gesellschaftliche Themen, Probleme und deren Lösung interessieren und nach Gelegen­hei­ten suchen, sich intensiver damit auseinanderzusetzen. Aus unserer Sicht bietet die Schule in Nordrhein-Westfalen bisher zu wenige Optionen für eine fachliche fundierte gesellschaftliche, also sozialwissenschaftlich-soziologische Bildung.

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Studienerfolg im Spannungsfeld von Wissenschaft und Gesellschaft: Was bedeutet ›erfolgreich abgeschlossen‹?

Deadline: 2. Mai 2022

Einladung zur Ad-hoc-Gruppe des Berufsverbands Deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS) und des DGS-Ausschusses ›Soziologie als Beruf‹
41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie an der Universität Bielefeld

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